Die „Staufnerei“ bei Quer im Bayerischen Fernsehen

Vorzeigebeispiel für mehr Tierwohl und regionale Wertschöpfung

Die Staufnerei bei Quer

Die Staufnerei bei Quer
© Quer

Anlass für die Berichterstattung bei Quer, war eine umstrittene Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichts: Lange Tiertransporte, auch in sogenannte Drittstaaten, sind möglich, wenn der Zwischenstopp in der EU lang genug ist.
Ein Rückschritt in Sachen Tierwohl und regionale Tiervermarktung oder vertretbare Praxis? Dieser Frage ging die Redaktion von Quer in ihrem Bericht nach.

Denn eigentlich sind in Bayern bereits 19 Staaten auf einer „Verbotsliste“, in diese Staaten dürfen die Transporter nicht mehr fahren, weil deutsche Tierschutzstandards dort nicht durchgängig gewährleistet werden können.

14.06.2021

Regierungsbezirk: Schwaben

Eine Lösung, um diese langen Tiertransporte mit Kälbern zu vermeiden, bietet die „Staufnerei“ aus Oberstaufen (Oberallgäu). Sie setzen auf regionale Lieferketten, hohe Qualität und angemessene Preise für Rindfleisch aus Oberstaufen für Oberstaufner Bürger und die Gastronomie/Hotelerie. Für Quer eine „kleine Revolution“, der hoffentlich viele weitere Regionen folgen.

Im Beitrag kommt der Landwirt, Projektinitiator und HeimatUnternehmer Stefan Schädler zu Wort, der froh ist seine Kälber nicht mehr „auf die Reise schicken“ zu müssen. Auch der Fleischsommelier und Metzger des Projekts Matthias Endrass macht sich stark für eine artgerechte und regionale Fleischvermarktung: „Unsere Rinder schicken wir ins Ausland, gehen in die Gastronomie und essen einen brasilianischen Rostbraten – das ist doch krank!“

Den Beitrag kann man ab Minute 6:25 in der BR Mediathek nachschauen.


Kontakt
Staufnerei
Schlossstraße 11
87534 Oberstaufen
https://staufnerei.de
+49 8386 6649916
INFO@STAUFNEREI.DE