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  • Geschichtspark Bärnau-Tachov

    Mittelalter leben und erleben


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Video: Geschichtspark Bärnau-Tachov - Die Entwicklung (HD) | Bewegter Blick

Video: Geschichtspark Bärnau-Tachov: Das Erlebnis (HD) | bewegterBLICK
Geschichte wird zum Greifen nah – im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Geschichtspark Bärnau-Tachov ist mit rund 30 rekonstruierten Gebäuden aus dem Mittelalter das größte Museum seiner Art im deutschsprachigen Raum.
Vor Ort in Bärnau in der Oberpfalz stellt man sich vor allem die Frage:
Wie wohnten die Menschen vor mehr als 1000 Jahren?
Stellen auch Sie Fragen zum Geschichtspark auf dem HeimatUnternehmen Forum 2018 am 11. und 12. Oktober und lernen Sie schon jetzt die Teilnehmer des Forums kennen.
Machen Sie eine Zeitreise und erleben Sie es selbst!
Mehr im Film Bayern/Böhmen: Junge Leute finden gemeinsame Wurzeln

Projektdaten

Projektgebiet
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Landkreis Tirschenreuth
Gemeinden: Bärnau

Ziele

Die Idee reifte viele Jahre, bis sie von der Vision zur Wirklichkeit wurde. Zwei Ziele standen von Beginn an im Mittelpunkt: zu zeigen, wie es im Mittelalter tatsächlich war, und die gemeinsame Kultur von Slawen und Deutschen sichtbar zu machen. Jahrzehntelang lag der Eiserne Vorhang zwischen den beiden Völkern. Selbst nach der Grenzöffnung schien es mehr zu geben, das uns trennt als das uns verbindet. Der Geschichtspark trägt nun dazu bei, dass die Menschen von diesseits und jenseits die Grenze in ihrem Kopf abbauen und sich wieder näher kommen.
Und noch einen weiteren positiven Effekt hat die Umsetzung der Idee: Bevor der Spatenstich für das erste Gebäude erfolgte, wurde das Gelände in großen Teilen renaturiert. Die Waldnaab darf hier wieder ihrem natürlichen Lauf folgen, Pflanzen können wild wachsen, die Tiere erhalten ihren natürlichen Lebensraum zurück. Besonders stolz ist man darauf, dass sich sogar ein Schwarzstorch angesiedelt hat – eine Storchenart, die vom Aussterben bedroht ist.

Maßnahmenschwerpunkte

In drei Siedlungsgruppen sind z. B. ein slawisches Langhaus, eine Turmhügelburg mit dazugehörigen Wohn- und Nebengebäuden sowie eine große Herberge aus dem 9. – 13. Jahrhundert n. Chr. zu besichtigen. Damit zeigt der Geschichtspark in einzigartiger Weise die historische Entwicklung einer Region, die vom Zusammenwachsen der bayrischen Bevölkerung mit den slawischen Siedlern geprägt ist.
Vor allem bei den Veranstaltungen vermitteln Darsteller einen lebendigen Eindruck vom damaligen Alltag.

Es ist in erster Linie ein Museum, in dem man nicht nur Gegenstände ansehen darf, sondern ganze Häuser betreten kann. Sie spüren die Atmosphäre, wenn Sie in einem Wohnraum stehen, wie er im Früh- und Hochmittelalter üblich war. Sie dürfen die Möbelstücke anfassen, von allen Seiten betrachten und sich die Verwendung von Werkzeugen und Ähnlichem zeigen lassen. Sie schauen Handwerkern beim Bauen oder Hausfrauen beim Kochen direkt über die Schulter.
Das Besondere daran ist, dass alle Gebäude orignialgetreue Rekonstruktionen von Häusern sind, die es heute nicht mehr gibt. Der Zahn der Zeit oder – leider – auch das menschliche Streben nach Baugrund haben sie längst zerstört. Wie sie aussahen, können Archäologen jedoch aufgrund von Holz- oder Steinresten nachvollziehen. Mit modernster Technik ist es sogar möglich, das Alter aufs Jahr genau zu bestimmen.
Die Herberge ist zum Beispiel exakt nach einem Vorbild entstanden, das auf 1261 datiert ist. Und auch die Ausstattung der Häuser, angefangen von den Möbeln bis hin zu persönlichen Dingen der Mittelalter-Darsteller entspricht historischen Funden von Archäologen.

Projektorganisation und Umsetzung

Verein Via Carolina – Goldene Straße e. V.
Naaber Straße 5 b
95671 Bärnau

Vertreten durch:
  • Vorstand Verein Via Carolina – Goldene Straße e. V. - Herr Alfred Wolf
  • Wissenschaftlicher Leiter Geschichtspark Bärnau-Tachov - Herr Stefan Wolters

Kontakt

Telefon: 09635 9249975
Telefax: 09635 9249995
E-Mail: info@geschichtspark.de
www.geschichtspark.de
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