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  • Berghammer's

    Urlaub wie im Bilderbuch

Die Familie Berghammer betreiben neben dem Sternecker-Hof mit dem Pinzgauer Rind auch fünf Ferienwohnungen. Damit haben sie sich zwei wirtschaftliche Standbeine in Miesbach errichtet und ihre Zukunft gesichert.
Die Berghammers präsentieren sich auf dem HeimatUnternehmen Forum 2018 bei den Streifzug ins Miesbacher Oberland am 12. Oktober und stehen für Gespräche bereit. Informieren Sie sich jetzt schon über die Berghammers und befassen sich mit den Teilnehmer des Forums.

Projektdaten

Projektgebiet
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Miesbach
Gemeinden: Gmund

Maßnahmenschwerpunkte

Mit 20 Hektar Grünland kann der Hof schon seit längerem keine Familie mehr ernähren. 20 Hektar ernähren 20 Kühe mit Nachzucht, davon allein lässt es sich nicht mehr leben. So haben schon die Eltern der Berghammers mit Gästezimmern begonnen, das Einkommen aufzubessern. Die Berghammers betreiben neben dem Hof nun 5 neu gebaute Ferienwohnungen. Sepp geht nebenbei arbeiten. Mit drei Einkommensquellen stimmen die Finanzen. Was dann aber nicht mehr stimmt, ist der Arbeitsaufwand eines Milchviehbetriebs. Morgens und abends in den Stall: füttern, säubern, melken.

Lange haben die beiden überlegt, ob sie ganz aufgeben mit der Landwirtschaft. Oder ob sie einen großen Stall bauen. Aber sie konnten sich weder zum einen, noch zum anderen entschließen. Bauer sein das bedeutet mehr als nur einen Beruf zu haben. Es ist eine eigene Kultur- und Lebensform. Beinah die einzige Traditionelle noch existierende. Denn das Handwerk hat sein Gesicht stark verwandelt und ist teilweise ganz ausgestorben. So ein Hof ist Lebensort und Arbeitsstätte, ist die Schnittstelle mit der Natur, die uns ernährt. Der Ort – wo Mensch und Natur sich begegnen, wo spürbar wird, wie alles miteinander in Verbindung steht.

Projektorganisation und Umsetzung

Nach langen Überlegungen finden die beiden ihre Lösung: Sie wollen auf eine Mutterkuhherde umstellen. Damit sich das lohnt, steigen sie in die Direktvermarktung ein. Im direkten Kontakt mit dem Verbraucher wird es möglich, die Tiere artgerecht auf der Weide zu halten, ihnen ein langes Leben zu ermöglichen und das auch bezahlt zu bekommen. Was dabei entsteht, ist ein schmackhaftes Stück Fleisch von einem Tier, das ein gutes Leben hatte. Die ab Hof vermarkteten Pakete gehen auch auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Verbrauchergruppen ein: mit kleineren Paketen sowie Grill-Fleisch und Burgerpatties zum Kurzbraten können auch ungeübte Hobbyküche am gesunden, leckeren Genuss teilhaben.

Im letzten Jahr wurde durch Verbraucherbeteiligung das Geld für den Stallumbau gesammelt. Nun geht es darum, ein echtes Premiumprodukt zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit der Metzgerei Killer und Köchen aus der Region wird ein Fleisch entstehen, das heimischen, verantwortungsvollen Genuss direkt erfahrbar macht.

Projektstand

Das Miesbacher Oberland verfügt bereits über einen sehr hohen Anteil an Biobetrieben und ökologischer Anbaufläche. Die Region im vom Grünland geprägten bayerischen Voralpen- und Alpenland ist mit einem Anteil von 28 Prozent Biobauern Vorreiter in Bayern. So auch das Weiderind der Berghammer's: Eine traditionsreiche Rinderrasse aus dem Alpenraum mit dunkelbraun-weißem Fell, die sehr hochwertiges Fleisch liefert. Die Pinzgauer vom Sternecker-Hof sind dabei als „Mutterkuhherde“ unterwegs, das heißt, dass bei Berghammers Kühe und Kälber gemeinsam auf den Weiden stehen, ein ebenso seltener wie liebenswerter Anblick.
Möchten Sie mehr über die Öko-Modellregionen im Miesbacher Oberland erfahren klicken Sie hier: Öko-Modellregion Miesbacher-Oberland

Kontakt

Maria u. Josef Berghammer
Beim Sternecker
Gasse 27
83703 Gmund a. Tegernsee
Tel. 08022/660315
Fax. 08022/660316
E-Mail: info @ berghammers.de
Internet:
berghammers.de
tegernseer-bio-weiderind.de