Regionale Vermarktung von Kälbern

Konzept „Weitnauer Kalb“ wird nun auch in Niedersonthofen umgesetzt

Niedersonthofener Dorfladen

Niedersonthofener Dorfladen
© Weitnauer Kalb

Verena Graber und Stefanie Fink wollen mit ihrem Konzept „Weitnauer Kalb“ Landwirte dabei unterstützen, ihre Kälber nachhaltig vor Ort aufzuziehen und direkt in der eigenen Gemeinde über Metzger oder Dorfläden zu vermarkten.

Dafür stellen sie Kooperationen zwischen Landwirten, Metzgern, Läden und Verbrauchern her und machen die Öffentlichkeit auf die Probleme der Milchbauern bei der Kälberproduktion und -vermarktung aufmerksam.

10.03.2021

Regierungsbezirk: Schwaben

Leuchtturmprojekt für viele Gemeinden

Was in Weitnau angefangen hat und dort auch schon gut funktioniert, stößt in der Region auf großes Interesse. Bei Verena und Stefanie gehen zahlreiche Anfragen zu ihrer Initiative aus dem ganzen Allgäu ein.
So wurde das Konzept des „Weitnauer Kalbs“ jüngst von den Betreibern des Dorfladens in Niedersonthofen übernommen. Unter dem Label „Niedersonthofener Kalb“ beteiligen sich bereits mehrere Milchviehbetriebe und behalten ihre Kälber, um sie dann über ihren Dorfladen zu einem angemessenen Preis zu vermarkten.

Verena Graber und Stefanie Fink haben die Grundlage geschaffen, dass die Niedersonthofener die Idee des „Weitnauer Kalbs“ in ihrem Dorf schnell umsetzen konnten.

Auch die Kunden des Dorfladens waren begeistert: „Bei den Fleischbestellungen musste ich sogar einige Bestellungen rationieren, damit jeder was bekommt. Ich hatte die Aktion gestern in meinem Status auf WhatsApp und auf Facebook und innerhalb 10 Minuten hatte ich Kundschaft im Laden die das gesehen hatten und deshalb gekommen sind.“, erzählt Barbara Jörg vom Dorfladen Niedersonthofen.

Kontakt:
Stefanie Fink und Verena Graber
info@weitnauer-kalb.de
Homepage Weitnauer Kalb
Anmeldung zum Newsletter:
www.subscribepage.com/weitnauerkalb