Ein Jahr voller Erfahrungen für Voi Guad

Der erste Geburtstag der Bio-Marke: Grund zum Feiern und zum Planen

zwei Landwirte knien auf seinem Feld, daneben steht ein Traktor

Hans Grötzinger und Tom Bergmeier sind die Gründer von Voi Guad
© Schwarzfotos

Investorengespräche, Verhandlungen mit den ganz großen Supermärkten und eine große Krise - Das erste Jahr als Unternehmer war für Voi Guad ganz schön herausfordernd. Gut, wenn man sich auf das Netzwerk der HeimatUnternehmer Isar-Inn verlassen kann.

Seit einem Jahr gibt es Voi Guad, die Biomarke der beiden Gründer und Landwirte Hans Grötzinger und Tom Bergmeier. Ebensolange sind sie Mitglieder beim Verein HeimatUnternehmen zwischen Isar und Inn und können auf das große Netzwerk zählen. Zusammen mit HeimatUnternehmerin Regina Westenthanner reflektieren die beiden, was im wichtigen ersten Jahr gut gelaufen ist und was die nächsten großen Schritte sein werden.

"Wir haben vieles geschafft, die Gründung und die ersten Monate waren ein großer Erfolg", freut sich Tom. Jetzt ist der kritische Punkt, an dem man als Gründer die Energie nicht verlieren darf. "Das ist uns bewusst, deshalb greifen wir gerne auf professionelle Beratung zurück. Uns ist ein gesundes Wachstum wichtig und eine klare Vision von der Zukunft. Die große Herausforderung ist es, die verschiedenen Märkte auch langfristig nachhaltig zu begleiten."

Wegen der Ukrainekrise ist die Umsatzsteigerung im Biosektor sehr erschwert worden. Die Branche schwächelt und trotzdem muss man mutig in die Werbung gehen. "Unsere nächsten Schritte sind die Biomesse Süd in Augsburg und das Biolebensmittelcamp. Hier wollen wir wichtige Kontakte knüpfen."

Bei allen Überlegungen zu Wachstum und Wirtschaftlichkeit ist den beiden Biobauern der Sinn für Solidarität geblieben. Im Sommer spendeten sie 25.000 Liter Voi Guad Hafermilch an die Ukraine. Acht Paletten gingen an die Tafel Deutschland.

12.09.2022

Regierungsbezirk: Niederbayern