Nachrichten
  • Angermüller schafft 8.000 „Arbeitsplätze“

    8000 Blumen-Samen für eine buntere Region – Möbelhaus Angermüller verblüfft mit nachhaltigem Blühstreifen-Gewinnspiel

    • 20.06.2018
    • Unterfranken
Man hätte ja auch einfach Rubbel-Lose verschenken können. Doch das war Jan Angermüller vom gleichnamigen Möbelhaus in Salz zu wenig. Der Junior-Chef will neue Wege gehen und zum 70. Geburtstag des Unternehmens ein Zeichen setzen. Für Bienen und Insekten - und somit auch für die Natur - und vor allem für die Region.

Dass der Bund Naturschutz und ein Imkerverein zusammenarbeiten, liegt auf der Hand und ist nicht wirklich ungewöhnlich. Doch dass ein Möbelhaus eine solche Kooperation abrundet, schon eher. Um diese Verbindung zu verstehen, muss man schon genauer hinsehen. Und auch hinhören. So wie zahlreichen Kunden am vergangenen, verkaufsoffenen Sonntag. Diese staunten nicht schlecht als sie dort auf die Auftakt-Aktion vom Möbelhaus Angermüller aufmerksam wurden, welche anlässlich des 70- jährigen Bestehens der Firma von Junior-Chef Jan Angermüller (32) und dessen Team initiiert wurde.
Bei der Frage, was man sich denn für den Firmen-Geburtstags überlegen könne, war man sich schnell klar, dass die Aktion etwas Nachhaltiges, Ökologisches und einen Mehrwert für Region Schaffendes mit sich bringen sollte. „Die Tatsache, dass auch in der Rhön in den vergangenen Jahren das Bienen- und Insektensterben immer stärker wurde, beschäftigte mich und ich wollte etwas dagegen tun. Wir brauchen einfach mehr Blumen und mehr Vielfalt! Die Grund-Idee war somit geboren, denn von den Bienen und ihrer unersetzlichen Arbeit profitieren nun mal alle. Die Natur, der Mensch und somit auch die ganze Region.“, bekräftigt Jan Angermüller, der sich nicht nur bei der Jagd und beim morgendlichen Spaziergang durch die Saalewiesen intensiv mit seiner Umwelt auseinandersetzt.
Nach einigen kreativen Treffen des Werbe-Teams und ein paar Telefonaten mit Annette Seehaus-Arnold vom örtlichen Imkerverein war man sich sicher, wie man landkreisübergreifend, nachhaltig und wirksam Geburtstag feiern könne.
Mit 8000 Päckchen mehrjähriger Wildblumen-Samen will nun das Möbelhaus Angermüller den Landkreis bunter und farbiger gestalten und so unter anderem den Bienen der Region 8000 neue „Arbeitsplätze“ schaffen. Roter Mohn, gelbe Ringelblumen und blauer Boretsch sollen idealerweise im ganzen Landkreis blühen. Außerdem sollen neben dem Firmengelände am Fahrradweg auf weiteren 1000 Quadratmetern Blühstreifen bis zu 15 Bienenvölker von der Imker-Familie Jordan aus Brendlorenzen ein neues Zuhause finden.

Neben den 8000 Kleinpackungen für die Kunden will das Möbelhaus mit befreundeten Landwirten aus der Region und auch bei offiziellen Instanzen für Aufmerksamkeit mit dieser Thematik sorgen. Etwa bei Kindergärten, BRK, Straßenmeisterei, Polizei oder bei der Feuerwehr. „Jeder darf und soll bei dieser Aktion mitmachen und dabei sein können, denn jeder einzelne Quadratmeter, egal ob im Garten oder auf dem Feld, auf dem Balkon oder auf dem Spielplatz ist ein Quadratmeter mehr. Mehr Farbe, mehr Vielfalt, mehr Lebensraum und natürlich auch mehr Schönheit.“ Sollten noch irgendwo Blumen-Samen benötigt werden, können diese problemlos im Möbelhaus in Salz abgeholt werden.
Als Ansporn lobt das Möbelhaus deshalb auch ein großes Gewinnspiel aus. Jedes Fleckchen Wildblumen ist ja an sich schon ein Gewinn für die Natur und die Region und kann dazu noch etwas gewinnen - hochwertige Produkte wie ein Boxspring-Bett, einen Entspannungssessel sowie Einkaufsgutscheine.

Jan Angermüller, Jung-Unternehmer und naturverbundener Mensch, war sich schnell klar, dass er auch eine gewisse Verantwortung in der Region trägt und seinen Beitrag zu einem nachhaltigeren und besseren Umgang mit der Natur leisten kann. „Wir wollen mit dieser Aktion zeigen, dass auch einzelne Unternehmen regional viel erreichen und einen sofortigen und auch langfristigen Mehrwert für die Region schaffen können. Wir in der Region sind die, die Bienen wieder anlocken, die dann wiederum die Bäume und Pflanzen bestäuben. Große Online-Händler machen das nicht.“